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Kuusamo bedeckt eine Fl?che von 5.805 km?, von der 801 km? Wasser sind. Damit ist Kuusamo mehr als doppelt so gro? wie der Staat Luxemburg. Das Gemeindezentrum von Kuusamo, in dem fast zwei Drittel der Einwohner leben, nimmt nur einen kleinen Teil der Fl?che ein. Der Rest des Gebiets besteht aus dem d?nn besiedelten, gr??tenteils bewaldeten Umland. Daher betr?gt die Einwohnerdichte von Kuusamo nur 3,5 Einwohner pro km?. Au?er dem Stadtzentrum geh?ren zu Kuusamo die D?rfer Alakitka, Heikkil?, Hiltunen, Irni, Jokilampi, Kallunki, Kantokyl?, Kemil?, Kero, Kes?niemi, Kiit?m?j?rvi, Koskenkyl?, Kuolio, Kurvinen, K?rp?nkyl?, K?yl?, L?ms?nkyl?, Maasel?nkyl?, Murtovaara, Poussu, Puutteenkyl?, Rukaj?rvi, M??tt?l?nvaara, Soivio, Suoraj?rvi, Tammela, Teeriranta, T?rm?senvaara, Vasaraper?, Virrankyl?, Vuotunki, Lehto und Kiviper?.

Das Klima in Kuusamo ist kaltgem??igt und st?rker kontinental gepr?gt als im Rest Finnlands. Die Jahresdurchschnittstemperatur betr?gt ?0,3 °C, der Jahresniederschlag 525 mm. Der w?rmste Monat ist der Juli mit einer Durchschnittstemperatur von +14,7 °C. Am k?ltesten ist es im Februar mit ?13,2 °C. Die k?lteste jemals in Kuusamo gemessene Temperatur betrug ?40,8 °C. Kuusamo geh?rt zu den schneereichsten Gegenden Finnlands: Etwa 200 Tage im Jahr, von Ende Oktober bis Mitte Mai, liegt eine geschlossene Schneedecke, die eine Dicke von 80–90 cm erreicht.

Urspr?nglich, bis ins 17. Jahrhundert, war das Gebiet von Kuusamo von halbnomadischen Samen bewohnt. In der kalten Jahreszeit lebten sie in den Winterd?rfern Maanselk? und Kitka. Im Fr?hjahr zogen sie an die Fl?sse und im Sommer nach der Eisschmelze an die Seen, um Fischerei zu betreiben und Beeren und Pilze zu sammeln, im Herbst jagten sie Waldrentiere, B?ren und Biber. Neben der Fischerei und Jagd verdienten die Samen ihren Lebensunterhalt, indem sie mit den an der K?ste des Bottnischen Meerbusens ans?ssigen Finnen und den Kareliern der Wei?meerk?ste Pelzhandel trieben.

Seit dem 15. Jahrhundert nutzten auch am Unterlauf des Iijoki-Flusses ans?ssige finnische Fischer die Fischgr?nde Kuusamos. Sie unternahmen regelm??ig Fahrten von einigen Wochen nach Kuusamo, weil es aber in der Gegend anders als am Mittellauf des Iijoki keine Flussauen gab, die Heu f?r das Vieh h?tten liefern k?nnen, gr?ndeten sie keine festen Siedlungen. Erst als der schwedische Staat 1673 allen Neusiedlern in Lappland f?r 15 Jahre Steuerfreiheit gew?hrte, begannen sich Siedler aus Savo und Kainuu in Kuusamo niederzulassen. Sie betrieben Wanderfeldbau und begannen mit der Brandrodung der W?lder. Dadurch wurde die haupts?chlich auf der Jagd beruhende Lebensform der Samen gef?hrdet. Die samische Bev?lkerung wurde von den finnischen Siedlern innerhalb weniger Jahrzehnte assimiliert oder verdr?ngt. Schon 1718 lebten in Kuusamo nur noch zwei samische Familien, die auch schon die finnische Sprache ?bernommen hatten.

Nach der Unabh?ngigkeit Finnlands im Jahr 1917 wurde die russische Grenze geschlossen und Kuusamo so von seinem Hinterland abgeschnitten. Nun konnte kein Holz mehr von Kuusamo an die H?fen am Wei?en Meer gefl??t werden, was f?r die Forstwirtschaft einen erheblichen R?ckschlag bedeutete. Auch die Rentierwirtschaft litt darunter, dass ein Teil der Tierbest?nde auf der falschen Seite der Grenze geblieben war. Daher entwickelte sich in der Zeit zwischen den Weltkriegen die Landwirtschaft zum wichtigsten Wirtschaftsfaktor. Bis 1925 stieg die Einwohnerzahl auf 14.634, im n?chsten Jahr sank sie aber durch die Losl?sung der D?rfer Posio und Suolij?rvi aus Kuusamo um rund 2000.

Zu Beginn des Winterkrieges wurde Kuusamo im Dezember 1939 aus Furcht vor einer sowjetischen Invasion evakuiert. Im Frieden von Moskau, der den Winterkrieg am 14. M?rz 1940 beendete, musste Finnland neben gro?en Teilen Kareliens auch die ?stlichen Gebiete von Salla und Kuusamo an die Sowjetunion abtreten. Der abgetretene Teil von Kuusamo hatte eine Fl?che von 1653 km? und umfasste die D?rfer Paanaj?rvi, Tavaj?rvi, Vataj?rvi, Enoj?rvi, Pukari und Kenttikyl?. Ihre 2100 Bewohner mussten in andere Teile Kuusamos umgesiedelt werden. W?hrend des Fortsetzungskriegs von 1941–1944 waren in Kuusamo deutsche Wehrmachtssoldaten stationiert. Finnland schloss im September 1944 ein Waffenstillstandsabkommen mit der Sowjetunion. Es musste sich verpflichten, die deutschen Truppen im sp?ter so genannten Lapplandkrieg aus dem Land zu vertreiben, und Kuusamo wurde wieder binnen kurzer Zeit evakuiert. Die deutschen Truppen zogen sich schnell zur?ck, zerst?rten vorher aber einen gro?en Teil der Gemeinde; unter anderem brannten sie das Kirchdorf nieder.

Die in Nord-S?d-Richtung durch Finnland verlaufende Staatsstra?e 5, deren Verlauf auch die Europastra?e 63 folgt, verbindet Kuusamo ?ber Heinola mit dem S?den des Landes und f?hrt weiter nach Norden in Richtung Sodankyl?. Die Staatsstra?e 20 f?hrt von Kuusamo nach Oulu, die Hauptstra?e 81 nach Rovaniemi. In Suoper? bei Kuusamo befindet sich ein Grenz?bergang nach Russland, der seit 2006 auch f?r den internationalen Verkehr freigegeben ist. Im Jahr 2007 wurden 17.000 Grenz?berschreitungen verzeichnet.

W?hrend Kuusamo vor allem wegen seiner Natursch?nheit Besucher anzieht, hat die Stadt kaum Sehensw?rdigkeiten im traditionellen Sinn vorzuweisen. Weil das Stadtzentrum im Lapplandkrieg vollst?ndig zerst?rt und anschlie?end m?glichst schnell und ?konomisch wiederaufgebaut werden musste, ist Kuusamo vom architektonischen Standpunkt gesehen weitgehend uninteressant. Hingegen ist das Kulturleben der Stadt zumindest in Anbetracht der geringen Einwohnerzahl verh?ltnism??ig lebhaft.

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